Allgemeine Hinweise zu Gravur-Motiven

Mit Hilfe der Lasergravur werden Gegenstände mit einem oder mehreren Lasern graviert. Durch den laserinduzierten Materialabtrag ist auf allen Materialien eine Gravur möglich.
Dieser Vorgang ist jedoch sehr komplex und technisch anspruchsvoll. Daher haben wir hier ein paar Punkte zusammengetragen, die du bei der Motiverstellung für einen Gravur-Artikel beachten solltest:

  1.  Die Linienstärke sollte mindestens 1 mm sein – dies gilt besonders für Punkte und Kommas sowie die Punkte auf den Buchstaben i, j, ä, ü, ö.
  2. Wähle eine breitere Schrift (bold oder regular) und verwende keine light font Varianten.
  3. Achte auf ausreichend Platz für deine Details – wir haben hier die Erfahrung gemacht, dass feine Linien und Konturen auf engem Raum nicht darstellbar sind.
  4. Bei der Glasgravur entsteht ein Matteffekt. Wenn du Negativ-Designs erstellst, kannst du eine matte Lasergravur glossy machen, da hier alles gelasert wird außer der Schrift.
  5. Holz ist ein Naturprodukt! Eine unregelmäßige Maserung stellt hier keinen Reklamationsgrund dar. Vermeide große Fläche, denn dadurch, dass flächige Bereiche tiefer ins Holz gebrannt werden, wird hier immer die Maserung durchscheinen.
  6. Feine Linien auf Holz sind gut darstellbar, aber von der Haptik her etwas schwächer.

 

Unterschied Lasergravur/Laserbeschriftung und Laserdruck

Beim Laserdruck werden durch einen Laserstrahl Pigmente auf dem bedruckten Material aufgetragen. Im Gegensatz wird bei einer Lasergravur/-beschriftung das Material selbst verändert. Der Laserstrahl erhitzt hier das Material und brennt das Motiv in das Glas oder Holz ein. Somit wird keine Farbe auf das Material aufgetragen.

Zurück zur Übersicht